Bundesfreiwilligendienst (BFD)Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Jennifer de Kruif

Servicestelle Ehrenamt & Freiwilligendienste

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40233 Düsseldorf
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Der Besuchsdienst des DRK. Foto: M. Wodrich / DRK Schwesternschaften
Der Besuchsdienst des DRK.

Zum 1. Juli 2011 ging der erste Bundesfreiwilligendienstleistender (BFDler) mit viel Enthusiasmus beim DRK an den Start. Der neue Freiwilligendienst ist ähnlich aufgebaut wie der bereits etablierte Freiwilligendienst „Freiwilliges Soziales Jahr" (FSJ). Die BFDler lesen älteren Menschen vor, helfen Kranken oder Verletzten im Rettungsdienst oder sind im medizinischen Transportdienst unterwegs – die Liste der Möglichkeiten ist lang und bietet für jeden Freiwilligen eine Bereicherung; ein Pluspunkt im Lebenslauf und für die persönliche Entwicklung. Der BFD steht engagierten Menschen jeden Alters offen.

Häufig gestellte Fragen

  • Wer kann sich im Bundesfreiwilligendienst (BFD) engagieren?

    Der BFD steht Frauen und Männern ab 16 Jahre bis ins hohe Alter offen, sofern sie die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben.

  • Wie lange dauert der Dienst und wie viele Stunden umfasst er wöchentlich?

    Der Dienst dauert in der Regel zwölf, jedoch mindestens sechs und maximal vierundzwanzig Monate. Der BFD ist in Vollzeit zu leisten. Für Freiwillige, die älter als 27 Jahre sind, besteht die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung von mindestens 20 Stunden pro Woche.

  • Wie hoch ist das zu zahlende Taschengeld für einen BFDler und ist er sozialversichert?

    Bei einem Vollzeiteinsatz erhalten Sie 380,00 Euro im Monat. In Teilzeit verringern sich entsprechend der Stundenzahl das Taschengeld sowie die Urlaubs- und Bildungstage.
    Darin enthalten sind Taschengeld, Unterkunftskosten und ein Verpflegungszuschuss. Es werden Beiträge zur Renten-, Pflege-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung gezahlt. Kindergeld und/ oder Waisengeld werden weiterhin gezahlt. Außerdem haben Sie einen Urlaubsanspruch auf 26 Urlaubstage und Anspruch auf 25 Fortbildungstage. Ein FSJ-Ausweis ermöglicht Ihnen Vergünstigungen z. B. im öffentlichen Nahverkehr. Außerdem gibt's eine Bescheinigung zur Vorlage bei der ZVS oder anderen Behörden.

     

  • Welche Form und welchen Umfang hat die pädagogische Begleitung?

    Der Bundesfreiwilligendienst wird pädagogisch begleitet mit dem Ziel, soziale, ökologische, kulturelle und interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln und das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl zu stärken. Die Freiwilligen erhalten von den Einsatzstellen fachliche Anleitung. Darüber hinaus finden Seminare statt, für die Teilnahmepflicht besteht. Pro Jahr sind 25 Fortbildungstage für einen Bundesfreiwilligendienstler vorgesehen.

    Freiwillige, die das 27. Lebensjahr vollendet haben, nehmen in angemessenem Umfang an den Seminaren teil. Bei einem 12-monatigen BFD nehmen sie an 12 Bildungstagen teil.

    Seit Anfang 2020 ist unter besonderen Voraussetzungen und berechtigtem Interesse auch ein BFD unter 27 in Teilzeit möglich.