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Andreas-Paul Stieber: Rettungsdienst und Katastrophenschutz sind in Düsseldorf gut aufgestellt

Oliver Kowa, Leiter DRK-Rettungsdienst und Ratsherr andreas-Paul Stieber bei der Besichtigung der Rettungswache auf der Erkrather Straße

Gerda Hasselfeldt, als Nachfolgerin von Dr. Rudolf Seiters im Dezember 2017 zur Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes gewählt, hat bei einem  Besuch in Nordrhein-Westfalen auf die enge Verzahnung von Rettungsdienst und Katastrophenschutz hingewiesen. Dabei kritisierte die ehemalige Bundesministerin, dass Deutschland  nicht ausreichend auf Katastrophen vorbereitet sei, insbesondere wenn es darum gehe, kurzfristig eine große Zahl von Menschen zu versorgen. Für Großschadenslagen und Katastrophen sei es wichtig, über ausreichend Helfer mit Rettungsdiensterfahrung zu verfügen. Dieses wiederum setze eine aktive Mitwirkung der freiwilligen Hilfsorganisationen im Rettungsdienst voraus.  

Stefan Fischer, Vorsitzender des Vorstands des DRK-Düsseldorf, teilt diese Einschätzung. Für die Landeshauptstadt sieht er aktuell aber keine Probleme. Die Versorgungsstrukturen in Düsseldorf seien Dank einer jahrzehntelangen intensiven Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Hilfsorganisationen sehr gut und leistungsfähig. „Das hohe Niveau von Rettungsdienst und Katastrophenschutz in der Landeshauptstadt kann aber von der Kommune alleine nicht gehalten werden, eine umfassende Einbindung der Hilfsorganisationen in den Rettungsdienst ist und bleibt unverzichtbar“, so Fischer.

Unterstützung von der Politik

Auch Ratsherr Andreas-Paul Stieber, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Soziales, setzt auf eine enge Zusammenarbeit von Feuerwehr und Hilfsorganisationen im Rettungsdienst. Nach einer Hospitation beim Rettungsdienst des DRK zeigte er sich überzeugt von dessen Leistungsfähigkeit. „Ich werde der Öffentlichkeit und dem Ausschuss gerne darüber berichten, wie gut die Rettungsdienste bei den freiwilligen Hilfsorganisationen aufgestellt sind.“, erklärt der Ratsherr während seines Besuches.

DRK-Chef Fischer betont, dass die Düsseldorfer Hilfsorganisationen jeweils ganz individuelle Leistungen in das vernetzte Gesamtsystem der Stadt einbringen. So verfüge zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz über den Intensivverlegungsdienst als Alleinstellungsmerkmal und eine eigene Berufsfachschule für den Rettungsdienst. Der Bürger habe ein Recht auf einen leistungsfähigen und zuverlässigen Rettungsdienst. „Wir sind davon überzeugt, dass die Hilfsorganisationen dies gemeinsam in Düsseldorf leisten“, so Fischer. Neben einem kompetenten Rettungsdienst würden die Stadt und die Bürger davon profitieren, dass mehr als 800 ehrenamtliche Helfer der Hilfsorganisationen bei Massenunfällen, Großschadenslagen und Katastrophen als Rückfallebene bereit stehen.

3. August 2018 09:24 Uhr. Alter: 75 Tage