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Johanna Brenninkmeyer ist neue DRK-Botschafterin für Migration und Integration

(v.l.) Stefan Fischer, Vorsitzender der Vorstands (DRK-Düsseldorf), Olaf Lehne ehrenamtlicher Vorsitzender (DRK-Düsseldorf), Johanna Brenninkmeyer (DRK-Botschafterin für Migration und Integration, Oberbürgermeister Thomas Geisel und Miriam Koch (Leiterin des Amtes für Migration und Integration der Stadt Düsseldorf)

Am 5. September lud das DRK-Düsseldorf zur offiziellen Bekanntmachung von Johanna Brenninkmeyer, zur neuen DRK-Botschafterin für Migration und Integration, in den DRK-Welcome-Point ein. Die Unternehmertochter unterstützt damit nicht nur das Deutsche Rote Kreuz, sondern übernimmt auch eine wichtige Aufgabe in der Stadt Düsseldorf, wie OB Thomas Geisel und Miriam Koch in ihren Reden betonten.

 

Ihr ehrenamtliches Engagement liegt ihr sehr am Herzen. Die 23-Jährige, die zurzeit in London Betriebswirtschaft studiert, wird sich zukünftig für Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen und sie, gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz bei ihrer Integration in Deutschland unterstützen. Während eines mehrwöchigen Praktikums beim DRK-Düsseldorf hat sie die mannigfachen Aufgaben im Bereich Migration, Integration und Flüchtlingsberatung des Roten Kreuzes kennengelernt. „Was mich vor allem bewegt hat, war zu erleben, mit welchen gravierenden Schwierigkeiten die Flüchtlingsfamilien im Alltag zu kämpfen haben“, erläutert Brenninkmeyer ihre Motivation. „Dinge, die für uns selbstverständlich sind, stellen für Menschen, die nicht hier aufgewachsen sind, eine riesige Herausforderung dar.“

 

Für die neue DRK-Botschafterin ist Integration kein Projekt, das in einigen Jahren abgeschlossen sein wird. Es ist ein langanhaltender Prozess, der eine große Herausforderung für alle haupt- und ehrenamtlichen Helfer und Berater, die sich deutschlandweit engagieren, darstellt. Brenninkmeyer möchte sich mit nachhaltigen Aktionen und Maßnahmen dafür einsetzen, Menschen mit Migrationshintergrund dauerhaft zu unterstützen. Denn sie erlebt es in ihrem Umfeld häufig, dass das Thema zunehmend an Bedeutung verliert.

 

Ein erstes Projekt ist schon in der Planung, dabei soll es um positive Beispiele für erfolgreiche Integration gehen. „Mit meiner Arbeit beim DRK möchte ich vorgefertigten Meinungen entgegenwirken, denn nur so schaffen wir es, Menschen anderer Kulturen und Länder bei uns vollständig zu integrieren und ihnen ein Leben ohne Ausgrenzung und Vorurteile zu ermöglichen.“ Verständnis und Toleranz für andere Kulturen und Sitten gehört für Brenninkmeyer unbedingt dazu. Die Dankbarkeit der Migranten, die sie bei ihrer Arbeit dafür erntet, ist ihr größter Lohn.

 

Insgesamt unterstützen neben Johanna Brenninkmeyer fünf weitere Botschafter das DRK-Düsseldorf bei seiner Arbeit: Jenny Jürgens mit ihrer Initiative Herzwerk, Dorothee Achenbach für Kinder und Jugendliche, Heinz-Richard Heinemann für den Bereich Bildung, Horst Klosterkemper für Soziales und Andre Zalbertus für Neue Medien.

5. September 2018 15:27 Uhr. Alter: 68 Tage