Kundenservice Telefon Kundenservice E-Mail

„Damals hatten wir nicht viel mehr als eine Idee und den festen Willen, etwas aufzubauen.“

70 Jahre Fernmeldedienst des DRK-Düsseldorf

Der Fernmeldedienst des DRK-Kreisverbands Düsseldorf feiert sein 70-jähriges Bestehen. Am 20. Oktober 1956 gegründet von einer Gruppe engagierter Ehrenamtlicher, entwickelte sich die Einheit zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Katastrophenschutzes. Als Fachdienst des Deutschen Roten Kreuzes sorgt der Fernmeldedienst dafür, dass bei Einsätzen wichtige Informationen schnell und zuverlässig übermittelt werden. Die Bereitschaft Fernmeldedienst ist eine von insgesamt acht ehrenamtlichen Bereitschaften beim DRK-Düsseldorf. 

Die Geschichte des Fernmeldedienstes begann vor sieben Jahrzehnten vergleichsweise einfach, mit viel Engagement und Improvisationstalent. Zu den prägenden Persönlichkeiten der Anfangsjahre gehört Karlheinz Victor, eines der Gründungsmitglieder. Gemeinsam mit Kameraden legte er 1956 den Grundstein für die Einheit. „Damals hatten wir nicht viel mehr als eine Idee und den festen Willen, etwas aufzubauen. Wir saßen zusammen am Tisch und hatten noch nicht einmal eine Kombizange“, erinnert er sich an die Anfänge.

Anstelle der ersten Funk- und Fernmeldegeräte sind heute moderne, leistungsfähige Kommunikationssysteme im Einsatz, und Ehrenamtliche unterstützen mit ihrem Fachwissen den Bevölkerungsschutz in der Landeshauptstadt. Sie stehen bereit, wenn bei Großschadenslagen, Katastrophen oder Großveranstaltungen eine zuverlässige Kommunikation benötigt wird.

Anlässlich des Jubiläums treffen sich im November aktive und ehemalige Mitglieder des Fernmeldedienstes, Vertreter befreundeter Organisationen und langjährige Wegbegleiter. Gemeinsam werden sie auf 70 Jahre ehrenamtliches Engagement zurückblicken und den vielen Helferinnen und Helfern danken, die den Fernmeldedienst über Generationen hinweg aufgebaut und geprägt haben.

Gezeigt werden dann historische Fotos, Technik aus verschiedenen Jahrzehnten sowie moderne Kommunikations- und Führungsmittel. Auch Einsatzleitwagen anderer Hilfsorganisationen werden vor Ort sein.